Früchte des virtuellen Lernens

Da für die meisten Menschen hinter dem Lernen ein Ziel steht, sollte man von Anfang an prüfen, ob der ausgewählte Kurs oder das interessante Seminar auch am Ende ein Zertifikat oder ein Abschlusszeugnis bietet, das offiziell anerkannt wird. Wem nützt es, ein Jahr lang bei einer Onlineakademie Englisch zu lernen, wenn man hinterher dieses Lernen und Wissen nicht belegen kann. Ich kenne Leute, die sehr viel Geld für Kurse im Internet bezahlt haben und am Ende nur eine Bestätigung des Kursanbieters bekamen, dass eine gewisse Anzahl an Stunden absolviert wurde. Wenn die Agentur nicht offiziell angemeldet ist oder Lehrer beschäftigt, die keine Ausbildung haben, sind diese Bestätigungen oft nicht das Papier wert, auf dem sie ausgedruckt werden können.

online academy englisch

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Im Gegensatz dazu gibt es aber auch offiziell lizenzierte Kursanbieter, die echte Lehrer und Pädagogen beschäftigen und in der Lage sind, richtige Zertifikate auszustellen die allgemein gültig sind. Ich kann nur jedem empfehlen, der einen Kurs im Internet absolvieren will, sich darüber zu informieren, wie offiziell dieser ist. Meiner Meinung nach sollte es eine Organisation geben, die unabhängig prüft, welche Kurse tatsächlich vielversprechend und qualitativ hochwertig sind und die auch die schwarzen Schafe der Branche nennt. So in etwa wie die Stiftung Warentest es bei Produkten macht. Für die Nutzer wäre dies auf alle Fälle ein sehr positiver Schritt in die richtige Richtung.

Da virtuelles Lernen oft sehr unpersönlich ist und man nicht einmal sicher ist, wo die entsprechende Agentur sitzt, ist es umso wichtiger, einige wesentliche Daten zu sammeln. Wenn nicht kann theoretisch jeder der eine Webseite ins Internet stellen kann, auch Kurse gegen Bezahlung anbieten. Das diese Kurse keine Richtlinien verfolgen und oft absolut subjektiv zusammengestellt wurden, wird den meisten Nutzern oft erst später deutlich. Ich habe zum Beispiel einen sehr zwielichten Markt für E-Books entdeckt, in dem sogenannte Experten Geheimrezepte und Tricks anbieten, die einem in so ziemlich jeder Lebenslage enorm helfen. Oft stellt sich jedoch heraus, dass diese angeblichen Experten keine Ahnung von der Materie haben, sondern einfach nur nach Dummen suchen, die für inhaltslose E-Books mit Pauschalrezepten teures Geld bezahlen. Seid vorsichtig und lasst mich wissen, wen ihr ein schwarzes Schaf entdeckt. Das beste Mittel ist gemeinsam gegen diese vorzugehen.

Besonderheiten des virtuellen Lernens

Für viele, die sich zum ersten Mal mit dem Thema virtuelles Lernen beschäftigen stellt sich die Frage, was der Unterschied zu normalen Lernen ist und worauf man als Anfänger achten muss. Heute möchte ich mich einmal diesem Thema annehmen und beginnen zu erläutern, wie man am besten beginnt selbstständig zu lernen, wie man es schafft motiviert zu sein und worauf man achten muss, um die absolvierten Kurse auch offiziell anerkannt zu bekommen. Generell sind Computer und Internet sehr individuelle und vielseitige Helfer wenn es darum geht, Wissen zu erweitern, anzueignen oder zu vertiefen. Egal ob für Schule, Uni oder Fahrschule, es gibt für so ziemlich jeden denkbaren Bereich mittlerweile online Kurse und Tutorials, die dabei helfen selbstständig zu lernen.

virtuelle Lern

virtuelle Lern

Selbstständig ist das erste wichtige Wort beim virtuellen Lernen. Da es keine festen Zeiten und keinen festen Stundenplan gibt, muss man sich selbst zum Lernen animieren. Das funktioniert am Besten, in dem man sich einen eigenen persönlichen Zeitplan aufstellt und sich Ziele steckt, die man erfüllen möchte. Wer dazu neigt, unbequeme Stunden zu verschieben sollte sich darüber klar sein, dass virtuelles Lernen eine Menge Disziplin erfordert.

Das Fehlen einer Lehrerfigur ist für viele auch eine große Veränderung zum gewohnten Lernen. Zwar arbeiten einige Kurse mit virtuellen Lehrern, aber es ist ein großer Unterschied ob eine echte Person regelmäßig die Fortschritte überprüft, oder ein Computerprogramm gespeicherte Dinge abfragt. Der Vorteil ist natürlich der, dass man garantiert keinen unsympathischen Lehrer vorfindet und somit eventuelle persönliche Diskrepanzen erst gar nicht auftauchen.

Computer haben auch sehr positive Eigenschaften: sie sind immer verfügbar und sehr geduldig. Man kann lernen, wann immer es in den persönlichen Zeitplan passt. Und wenn man eine Lektion fünfmal anschaut wird niemand ungeduldig hinter einem stehen. Da viele Kurse auch spielerische Elemente enthalten kann virtuelles Lernen sehr kurzweilig und wenig anstrengend sein. Dies ist jedoch logischerweise von der Konzeption des jeweiligen Kurses abhängig. Das Fehlen von Mitschülern oder jeglichen anderen Personen verhindert auch, dass mögliche Hemmschwellen oder Schüchternheit den Lernenden davon abhalten, gezielte Fragen zu beantworten oder Aufgaben zu beenden.

Wie ihr sehr, gibt es viele Unterschiede zwischen Lernen in einem Klassenzimmer mit echten Personen und virtuellem Lernen. Da mir heute die Zeit fehlt, auf alle wichtigen Punkte einzugehen, werde ich diesen Beitrag in späteren Artikeln fortsetzen. Ein Leser hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass es auf www.sparpedia.dk gute Angebote für ganz viele Produkte gibt. Unter anderem auch für virtuelle Kurse. Bis zum nächsten mal!

Was kann man virtuell Lernen?

Das Angebot an Kursen, die man über virtuelles Lernen absolvieren kann, wird immer größer und umfangreicher. Fast jeder hat schon gesehen, dass im Internet Sprachkurse angeboten werden und tatsächlich ist der Bereich der Fremdsprachen eines der größten Interessensgebiete beim virtuellen Lernen. Da es schon lange digitale Medien und Videos für das Erlernen von Sprachen gibt war es sehr einfach, diese Mittel auch für das virtuelle Lernen einzusetzen. Nach und nach sind aber immer mehr Themen integriert worden und heute findet man im Internet unter anderem virtuelle Kurse über Mathematik, Chemie, Physik, alle nur denkbaren Fremdsprachen, Kulturwissenschaften, Ingenieurswissenschaften, Informatik, Sozialwissenschaften und vieles, vieles mehr.

virtueel leren

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Wie sagte schon Konfuzius: „Lernen und nicht denken ist unnütz. Denken und nicht lernen ist zwecklos“. Wer sich diese alte Weisheit zu Herzen nimmt kann im immensen Angebot der virtuellen Kurse genau das finden, was er lernen möchte. Und das sogar oft ohne Zugangsbeschränkungen oder hohe Kosten. Die Idee, Lernen global anzubieten, kommt einer Revolution gleich. Freies Wissen und dazu noch die Möglichkeit, diese wann immer und wo immer abzurufen.

Ein Bekannter hat mich vor gar nicht langer Zeit darauf aufmerksam gemacht, dass es auch ganz viele Webseiten gibt, die andere Seiten qualitativ bewerten. So wie man zum Beispiel auf AktienKaufenVergleich.de einen Überblick über alle Themen rund um die Börse findet, gibt es ebenso Seiten, die virtuelle Kurse bewerten und empfehlen. Mit nur ein wenig Suche kann man dabei qualitativ sehr hochwertige Kurse finden, die früher aufgrund der örtlichen Distanz oder der Zeiteinteilung unerreichbar waren.

Selbst für praktische Anwendungen wie Computerprogramme oder Montage bestimmter Objekte findet man im Internet entsprechende Kurse. Egal ob Photoshop, Indesign, Freehand, Programmiersprachen, Webdesign oder Layoutgestaltung, mit virtuellem Lernen kann man sich alles beibringen lassen. Oder selber beibringen, je nachdem wie man virtuelles Lernen bewertet. Mich würde interessieren zu erfahren, wo ihr welche virtuellen Kurse gefunden habt. Egal ob Sprachen, Naturwissenschaften oder praktische Dinge des täglichen Lebens. Schickt mir doch einfach mal ein paar Zeilen und vielleicht kann ich in einem kommenden Blogbeitrag einige der von euch genannten Seiten vorstellen.

Was is notwendig, für effektive virtuelles Lernen?

Was ist notwendig, für effektives virtuelles Lernen?

Um mit dem virtuellen Lernen zu beginnen sollte man sich sein eigenes virtuelles Klassenzimmer einrichten, mit allen technischen Voraussetzungen, um die zahlreichen Angebote die es bereits gibt, nutzen zu können. Ich werde heute die wichtigsten Werkzeuge und Apparate vorstellen, die in keinem virtuellen Klassenzimmer fehlen sollten. Wer komplett ausgerüstet ist, kann sein Klassenzimmer optimal nutzen und sämtliche Möglichkeiten des Datenempfangs, der Übertragung und der Kommunikation nutzen. Von Hardware bis Software gibt es dabei viele verschiedene Angebote.

Aktuell gibt es verschiedene Softwarenanbieter, die sich dem virtuellen Lernen angenommen haben. In erster Linie handelt es sich dabei um Programme, die es den Nutzern erleichtern, miteinander zu kommunizieren. Entweder direkt, oder auch mit mehreren Teilnehmern gleichzeitig. Zusätzlich gibt es Anbieter, die sogenannte virtuelle Seminarräume anbieten. Dabei vermittelt der Lehrende mittels Kamera und Mikrofon sein Wissen an die zugeschalteten Studenten.
HeadsetHDEin sehr weit entwickeltes Programm bietet zusätzlich ein virtuelles Umfeld. Man kann sich in verschiedene Räume begeben, sehen wer dort zugegen ist, mit den Anwesenden kommunizieren, Sprechstunden abhalten und auch Arbeitsgruppen formen. Der Unterschied zu einer tatsächlichen Universität ist dabei sehr gering. Man bewegt sich selbstständig, besucht interessante Seminare, tauscht sich mit Kollegen aus und kann private Sprechstunden mit seinem Professor oder Tutor vereinbaren.

Um auf allen Kommunikations-Ebenen erreichbar zu sein muss man natürlich sein virtuelles Lernzimmer dementsprechend ausrüsten. Eine gute Kamera, die nicht nur einen Teil des Gesichts aufnimmt, ein gutes Mikrofon, sowie eine schnelle Internetverbindung sind ein Minimum an Ausstattung, das man benötigt. Per Textchat, Anruf oder Videoanruf kann man so mit allen anderen Teilnehmern in Kontakt treten und sogar gemeinsam an konkreten Projekten arbeiten.

Bestimmte Programme erlauben es auch, dass eine andere Person direkt mitverfolgen kann, was man gerade auf dem eigenen Rechner macht. Das ist insbesondere bei technischen Unterrichtsstoffen sehr praktisch. Andere Programme kontrollieren, ob sich der Lernende tatsächlich vor dem Computer befindet und machen regelmäßig Fotos vom Bildschirminhalte um so Fortschritte festzuhalten. Je nachdem, wie gut ein Lehrender darauf vorbereitet ist, auch virtuelle Klassen zu leiten, kann man so auf einfacher Art und von Zuhause sehr viele Unterrichtsinhalte lernen. Die Zukunft wird immer virtueller, nicht nur beim Lernen.

Virtuell Erfahrungen vermitteln

Ein Vorteil, welcher von den Vertretern des virtuellen Lernens immer wieder genannt wird, ist es, das man virtuell gezielt Erfahrungen machen kann, die sich tiefer ins Gedächtnis graben als nur gelesenes oder erzähltes Wissen. Schon heute ist es möglich, mit Datenbrillen komplexe Simulationen zu ermöglichen und dabei dem Lernenden das Gefühl zu vermitteln, „dabei“ zu sein. Und was der Geist als erlebt registriert wird anders gespeichert und ist auch schneller wieder abrufbar. In einem Projekt über virtuelles Lernen konnten zum Beispiel Schüler miterleben, wie sich die erste Mondlandung vollzog und anschließend ein Interview mit Neil Armstrong führen. Noch Monate später hatten die Schüler die Details der Mondlandung sehr präsent, halt fast so, als wären sie tatsächlich dabei gewesen.

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Eine Kontaktwebseite nutzt die neuen Technologien, um seinen Kunden das virtuelle Kennenlernen anzubieten. So kann man viel über die Interessen und die Verhaltensweisen einer Person erfahren, ohne diese tatsächlich vor sich zu haben. Die dänisch dating sider wird sicher bald ähnliche Methoden anwenden. Dies ist nur ein Beispiel von vielen für Felder, in denen virtuelle Techniken schon heute einsatzbereit sind. Insbesondere im Lernbereich gibt es ganz viele neue und innovative Ideen und Projekte, die das Lernen interaktiver gestalten sollen und dabei ein ganz neues Erlebnis vermitteln.

 

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Ein Vertreter des virtuellen Lernens hat unlängst erklärt, dass man sehr viele Bücher über das Fahrradfahren schreiben kann, diese jedoch nur bedingt beim Erlernen des Fahrradfahrens helfen können. Das Gefühl der Balance und die Bewegung können nur dann erlebt werden, wenn man das Fahrradfahren tatsächlich ausprobiert. Über moderne 3D-Projektionen und sich bewegende Sitzreihen wie in 6D Kinos ist es heutzutage möglich, virtuell ganz unterschiedliche Erfahrungen zu vermitteln. Von einer rasanten Schlittenfahrt bis zur Mondlandung sind den Erfahrungen, die man sammeln kann, keine Grenzen gesetzt. Je nachdem, wie technisch entwickelt die neuen Schulklassen, Universitätsaulen oder auch heimische Lernstudios sein werden, ist eine Unzahl von Möglichkeiten des „Dabei seins“ denkbar:

  • Historische Ereignissen bewohnen
  • Technische Erfindungen sehen
  • Virtuelle Reisen machen
  • Mikrobiologie erleben
  • Chemische Prozesse visualisieren

Ein unglaublich umfangreiches Kursangebot

Beginnt man sich fürs E-Learning zu interessieren wird man sehr bald feststellen, dass das Angebot an Kursen im Internet schier unendlich ist. Egal für welchen Bereich man sucht, welches Computerprogramm man erlernen möchte, oder welche Sporttechnik einen interessiert, im Internet findet man Anleitungen und Kurse für alles. Selbstverständlich ist die Qualität nicht überall gleich und wie meist im Leben gilt auch hier, dass zu günstig oft teuer werden kann. Schaut man sich jedoch das Angebot in aller Ruhe an und prüft die interessantesten Webseiten wird man sicher bald einen passenden Kurs für seine Belange finden.

 

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Ich habe zum Beispiel über virtuelle Videokurse den Umgang mit den Computerprogrammen Photoshop und InDesign gelernt. Als absoluter Anfänger kannte ich mich mit keinem der beiden professionellen Programme aus. Über eine Internetsuche bin ich auf einen Anbieter gestoßen, der über viel Erfahrung mit ähnlichen Lernvideos verfügt und von den Anwendern sehr gut bewertet wurde. Außerdem konnte ich mir auf der Webseite Beispiele anschauen die mir zeigten, wie der tatsächliche Kurs aussieht und geführt wird. Nach der Bezahlung einer sehr geringen Gebühr wurden mir Links zu Videos geschickt, die mir Schritt für Schritt die Nutzung der Programme erklärten. Und nach nur zwei Monaten konnte ich schon recht umfangreiche Aufgaben in beiden Programmen erledigen.

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E-Learning funktioniert aber nicht nur für Computerprogramme. Es gibt zum Beispiel auch Kurse für
* Fremdsprachen
* Kochen
* Schwimmstile
* Yoga
* Meditation
* Mathematik
* Erdkunde
* Musikinstrumente
Hat man einen geeigneten Kurs für seine Interessen gefunden muss man natürlich auch den nötigen Ehrgeiz zum Lernen mitbringen. Mit dem reinen Kauf ist es nicht getan, man sollte jedem Kurs die entsprechende Aufmerksamkeit und Zeit widmen, um gute Erfolge zu erzielen. Wer nicht lernt oder sich keine Mühe gibt, kann auch von Kursen aus dem Internet keine Wunder erwarten.

Mittels Tutorials, festen Kursprofessoren mit Online Sprechstunden und dem Einsatz von Internet, Mikrofonen und Webcams ist es heutzutage sehr leicht Kurse durchzuführen, die sowohl interaktiv als auch effektiv sind. Über E-Mail kann man Arbeiten und Tests versenden, über einen Chat mit Mitstudenten oder Lehrern Probleme klären und per Webcam sogar mündliche Prüfungen in Echtzeit durchführen. Und das alles, ohne das Haus zu verlassen. Bei manchen aufwändigen Kursen gibt es eine Endprüfung, die an einem bestimmten Ort durchgeführt wird und bei der man dann doch persönlich erscheinen muss. Das dient meist dazu, Betrug vorzubeugen. Aber es gibt auch sehr viele Kurse und Anleitungen, die man ganz ohne direkten Kontakt absolvieren kann. Am Besten sucht ihr selbst einmal im unendlichen Angebot, mit Sicherheit findet ihr etwas Interessantes.

Zeitlos und unabhängig vom Standort

Das virtuelle Lernen wird über kurz oder lang eine wahre Revolution auslösen und ich bin mir sicher, dass viele etablierte Strukturen des Lernens und Arbeitens sich komplett verändern werden. Das 20. Jahrhundert basiert auf feste Strukturen, die alle kennen und befolgen. Man geht zur Schule, anschließend macht man eine Ausbildung, man sucht sich einen Arbeitsplatz und Zeit seines Lebens verbringt man zwischen fünf und zehn Stunden außer Haus, um entweder zu lernen oder zu arbeiten. Mit der Revolution des virtuellen Lernens und später, dem virtuellen Arbeiten, werden viele bisher als notwendig betrachteten Wege und Arbeitsabläufe absolut obsolet.

 

Warum muss ich von acht bis zwei Uhr in eine Schule fahren und dort dem Unterricht folgen, wenn ich dasselbe von Zuhause aus nach meinem eigenen Zeitplan erledigen kann? Es gibt Kinder, die morgens wesentlich weniger aufnahmefähig sind als nachmittags, und anderen gefällt es, vor dem Schlafengehen zu studieren. Erst vor Kurzem habe ich diesen interessanten Artikel dazu gelesen. Warum also alle Menschen in ein enges und unflexibles Korsett schnüren, wenn die digitalen Medien einen flexiblen Weg des Lernens und Unterrichtens ermöglichen? Jeder Schüler sollte sich in Zukunft seinen eigenen Lehrplan entwerfen können und ihn so verfolgen, wie es ihm am besten gefällt. Mit Sicherheit werden die Ergebnisse besser und die Schüler zufriedener.

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Letzte Woche hat mir ein Bekannter gezeigt, wie man heutzutage einkauft. Über eine Webseite hat er einen Gutscheincode heruntergeladen, und anschließend online neue Klamotten gekauft. In nur 24 Stunden hatte er sein Paket Zuhause, absolut günstig und ohne das Haus zu verlassen. Ähnliche Änderungen werden auch auf dem Arbeitsmarkt passieren. Manuelle Arbeiten werden von Robotern und Maschinen geleistet, die Menschen kontrollieren und koordinieren vom Computer aus alle Fertigungsprozesse. Dies wird ebenfalls immer mehr zeitlos und Raum-unabhängig geschehen. Jeder bewirbt sich für sein bevorzugtes Zeitfenster und Arbeiten können übers Internet erledigt werden. Schon jetzt gibt es sehr interessante Studien über die Arbeitsmodelle der Zukunft.

Lernen heute

Das Internet hat auch im Bereich Lernen für eine Revolution gesorgt und langsam aber sicher wird diese immer mehr Einzug in den Alltag halten. Schon heute kann man Kurse übers Internet buchen und absolvieren, sich mit Professoren und Lehrern über Internetchat austauschen, oder kostenlose Sprachkurse auf youtube finden. Mit Sicherheit dauert es nicht mehr lange, bis Studenten von Zuhause aus ihr Studium absolvieren können, indem sie sich virtuell in den Hörsaal einwählen und per Chat mitdiskutieren können. Hausarbeiten werden per E-Mail verschickt und mündliche Prüfungen werden über Skype abgenommen. Eine Zukunft die sehr nahe liegt und das Bildungsangebot zum Volk bringt. Warum nicht einen Kurs in Madrid belegen und einen anderen in Los Angeles. Man sucht sich aus dem Internetverzeichnis die interessantesten Angebote und kombiniert sie zu einem individualisierten Studium mit Klasse. Erschwinglich und zugänglich für alle. Eine Utopie?

Lernen heute

Lernen heute

Unter dem Begriff E-Learning, auf Deutsch in etwa „elektronisch unterstütztes Lernen“, werden die Lernformen verstanden, die elektronische und/oder digitale Medien für die Verteilung und Präsentation von Lernmaterial einsetzen. Das kann zum einen das Internet sein, aber auch digitale Datenträger wie CDs oder DVDs. Während ich noch pünktlich jeden Morgen in den Hörsaal musste und Anwesenheitslisten rumgereicht wurden, wird die Generation von Morgen ganz viele Seminare und Kurse von Zuhause aus besuchen können. Mit wenigem und sehr günstigem Equipment wandelt man seinen Computer zuhause zur Lernzentrale und zur direkten Kontaktstelle zur Uni. Einfacher geht es wirklich nicht mehr und man würde erreichen, dass viele Personen, denen der Zugang zur Uni heute verweht bleibt, auch studieren und sich weiterbilden könnten.

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